Wanderangebot

7 Tage Wandern auf dem ARS NATURA

Auf dem Barbarossaweg von Bad Wildungen nach Bad Zwesten, weiter nach Fritzlar und Gudensberg, über Felsberg nach Melsungen und Spangenberg.

 

Dieses Angebot ist ein Vorschlag, Sie müssen sich selbst bei den empfohlenen Unterkünften bzgl. Verfügbarkeit und Kosten informieren und selbst buchen.

Wenn Sie die Wanderung in vorgestellter oder ählicher Form mit einer Gruppe planen und eine Führung wünschen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Anfahrt: Von Bad Wildungen fahren Sie Richtung Frankenau. Hinter der Ortschaft Hundsdorf geht es noch ca. 4 km weiter bis Sie rechts die Einfahrt zum Dülfershof sehen. Nach weiteren 2 km durch den Wald können Sie Ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz direkt vor dem Dülfershof abstellen.

 

 

1. Tag:  Bad Wildungen/Dülfershof – Hüddingen – Helenental/Bad Wildungen

Thematischer Schwerpunkt: PARADIESISCHES

Laufzeit 5,5 Std., 14 km

 


Empfohlene Übernachtung:
Wanderhotel Hüddingen oder Maritim Hotel/Bad Wildungen

        

Restaurants am Weg:
Käserei und Restaurant Dülfershof, Wanderhotel Hüddingen, Gaststätte Göbel im Helental, Maritim Hotel, mehrere andere Möglichkeiten in der Kurstadt

 


Beginn der Wanderung am Dülfershof

Die Wirtin Frau Schade produziert einen hervorragenden Bergkäse und viele andere leckere Käsesorten, z.B. mit Nüssen, Möhren oder Bärlauch. Sie bietet auch warme Mittagsgerichte sowie Kaffee und Kuchen, alles von ihr selbst frisch zubereitet und im Hof produziert. Die Meierei Dülfershof hat eine lange Tradition, von der Frau Schade zu erzählen weiß.

Von dort geht der Weg hinunter nach Hüddingen. Drei ARS NATURA-Kunstwerke finden sich hier am Wegesrand. Gleich am Ortseingang gibt es eine Wanderstation. Hier kann man sich für wenig Geld eine leckere Vesper aus dem Automaten ziehen. Frischer Kuchen steht im Kühlschrank bereit. Es ist Selbstbedienung angesagt. Wandergruppen und Familien können in der Wanderstation ihren Urlaub verbringen. Es ist natürlich ratsam sich für einen Urlaub vorher anzumelden. Ponys zum Ausreiten stehen zur Verfügung. Im Winter wird eine Langlaufloipe angeboten. 

wanderstation@web.de, Tel. 05621-2788  

 

Der ARS NATURA geht nun weiter an der Wilde entlang mit Blick ins Tal und auf Hundsdorf. Die insgesamt 16 Kunstwerke sind thematisch der „Irritation im Paradies“ zugeordnet. Wenn Sie nach einigen Kilometern die Straße überquert haben und den Bogen, den ARS NATURA-Schildern folgend, genommen haben, der Sie bereits Richtung Helenental führt, überqueren Sie einen Parkplatz und  dann die Straße von Odershausen nach Reinhardshausen oberhalb des Talgrabens. Nun beginnt ein faszinierend schönes Naturschutzgebiet mit zwei Heilquellen– der klammähnliche Talgraben. An Stahl- und Talquelle können Sie Ihren Durst stillen oder „kuren“. Der Gang durch den Graben ist wirklich atemberaubend. Wenn Sie nun im Helenental in Bad Wildungen ankommen, gibt es gleich auf der rechten Seite die Möglichkeit sich im Göbels-Restaurant zu erfrischen und die leckeren Speisen zu genießen. Jetzt führt der Weg weiter durch die Stadt Richtung Kurpark mit der Wandelhalle. Es lohnt sich ein wenig zu verweilen und sich die regionalen Angebote der Wandelhalle anzuschauen oder mit Quellwasser weiter zu kuren. Der Weg zur Goldenen Treppe führt auch zum Maritim Hotel. Hier kann man ausgezeichnet übernachten, essen und trinken auf höchstem Niveau und sich für den nächsten Tag der mehrtätigen Wanderung stärken. Oder vielleicht haben Sie auch Lust auf Wellness in der Wohlfühloase des Hotels als Abschluss der Tageswanderung. Eine Stadtbesichtigung in dem Kurbad, auch in der idyllischen Altstadt mit Blick auf Schloss Friedrichstein, das auch ein hervorragendes Restaurant beherbergt, ist sozusagen selbstverständlich.

 


Dülfershof, Gudrun Schade
Dülfershof 26 , 34537 Bad Wildungen
Tel. +49 (0)6455 292, kaese@duelfershof.de

www.duelfershof.de


Maritim Badehotel Bad Wildungen

Dr.-Marc-Straße 4, 34537 Bad Wildungen

Tel. +49 (0)5621 7999, info.wil@maritim.de

www.maritim.de

 

 


 

 

2. Tag:  Von Bad Wildungen nach Bad Zwesten

Thematischer Schwerpunkt: REKREATION, REGENERATION

Laufzeit: 4-5 Std., ca. 10 km

 

 

Empfohlene Übernachtung
Landgasthaus Kern, Bad Zwesten, oder Kupferhütte in Bad Zwesten-Wenzigerode

 

 

Die „sauren“ Mineralquellen zwischen Bad Wildungen und Bad Zwesten begründen die Existenz der beiden Kurorte. Der Kellerwald bildet den östlichsten Rand des Rheinischen Schiefergebirges. Er ist aus Meeresablagerungen des Erdaltertums aufgebaut, die vor über 300 Millionen Jahren durch Bewegungen der Erdkruste (variszische Gebirgsbildung in Devon, Karbon und Perm) zu einem Gebirge aufgefaltet wurden. Der Auffaltungsprozess war von Vulkanismus begleitet. In dieser Zeit entstanden durch Eindringen heißer, wässriger Lösungen in Klüfte zahlreiche Erz- und Mineralablagerungen. Im Tertiär (vor etwa 65 Mio. Jahren) fanden erneut kräftige Vertikalbewegungen der Erdkruste in Mitteleuropa statt, die auch Hebungsprozesse im Kellerwald bewirkten. Auch diese Vorgänge waren von vulkanischen Aktivitäten begleitet. Dabei wurden große Mengen von Kohlensäure freigesetzt, die aus der Tiefe aufstieg und in den Kluftlinien teilweise in Schichtwasser gebunden wurde. So entstanden die Mineral- und Heilquellen.

 

Der Weg führt Sie zuerst durch den gesamten Kurpark von Bad Wildungen, Ort der Landesgartenschau 2006 und Inspiration für die ARS NATURA-Wegstrecke „Paradiesisches“,  in Richtung Bahnhof.

Wenn Sie den ARS NATURA Schildern folgen, kommen Sie auf dem X8 durch die stadtnahen Wiesen, dann durch den Wald Richtung Bad Zwesten-Wenzigerode. Hier haben Sie die Möglichkeit auf dem X8a Richtung Bad Zwesten zum Landgasthaus Kern weiterzuwandern. Ein sehr gut geführtes Haus und ein sehr empfehlenswertes Restaurant erwarten Sie dort. Im Kurbad Zwesten kann man sich natürlich insgesamt hervorragend im Wellnessbereich verwöhnen lassen und schöne Abende verbringen. Und wer an dem Tag vom Wandern nicht genug haben kann – es gibt die Bad Zwestener Wanderwelten: neben ARS NATURA den Planetenweg, den Jakobus-Pilgerweg, den Keltenweg, Lehrpfade, Terrainkurwege… Wollen Sie sich im ländlichen Ambiente der „Kupferhütte“ in Wenzigerode stärken oder auch übernachten, so ist das hier preisgünstig und gut möglich.

 

 

Landgasthaus Kern
Brunnenstraße 10, 34596 Bad Zwesten
Tel. +49 (0)5626 9970, info@landhotel-kern.de

www.landhotel-kern.de

 

Hotel Restaurant Kupferhütte

Talstr. 11, 34596 Bad Zwesten

Tel. +49 (0)5621 965555, kupferhutte@t-online.de

www.kupferhutte.de

 

 

 


 


3. Tag: Von Bad Zwesten über Rothelmshausen nach Fritzlar

Thematische Schwerpunkte: REKREATION, REGENERATION;  GESCHICHTE DER MISSIONIERUNG

Laufzeit: 4-5 Std., ca. 10 km

 

 

Empfohlene Übernachtung:

Hotel Büraberg in Ungedanken sowie das Hotel Domgarten in der Altstadt von Fritzlar

 

 

Sie gehen von Bad Zwesten auf dem X8a (ein Rundweg!) zurück nach Wenzigerode und biegen auf dem X8 nach rechts ab Richtung Rothhelmshausen. Es erwartet Sie nach ca. 2 km ein wunderschöner Waldpfad. In dem Ort Rothhelmshausen gibt es ein nettes Cafe.  Wenn Sie weiter gehen, können Sie auf dem Büraberg links nach Ungedanken zum Hotel Zum Büraberg abbiegen. Gepflegte Gastlichkeit erwartet Sie in dem seit 70 Jahren von der Familie geführten Haus. Auf dem X8 bleibend kommen Sie über den historischen Büraberg mit Resten einer karolingischen Festung, der sehenswerten St. Brigida-Kapelle, die in ihren Ursprüngen als ältester Kirchenbau nördlich des Limes gilt, sowie bergab einen Kreuzweg hinunter an die Bundesstraße 253. Nachdem Sie diese überquert haben, erwartet Sie ein idyllischer Pfad  an ausgedehnten Fischteichen und dem Ederwehr sowie dem Mühlgraben entlang mit schönen Blicken auf die Altstadt mit dem Dom. Im historischen Stadtkern  empfehlen wir das Hotel und Restaurant Domgarten. Das frühere, im 19. Jahrhundert erbaute, Herrenhaus liegt in Domnähe.

 

In Fritzlar lohnt sich auf alle Fälle ein Rundgang durch die alte Dom- und Kaiserstadt mit ihrer mehr als 1300 Jahre alten Geschichte, von der der romanische Dom, dessen Vorgängerbau auf  die Kirchen- und Klostergründung um 723/724 durch den Missionar  Bonifatius zurück geht und zum Ausgangspunkt der Stadtentwicklung von Fritzlar wurde,  sowie weitere sehenswerte Kirchen- und Klosterbauten, mittelalterliche Fachwerkhäuser und Wehranlagen zeugen.  

 

 

Hotel Restaurant ”Zum Büraberg“
Bahnhofstraße 5, 34560 Fritzlar-Ungedanken

Tel. +49 (0)5622 9980, hotel-bueraberg@t-online.de

www.hotel-bueraberg.de

 

Hotel Restaurant Domgarten

Neustädter Str. 9, 34560 Fritzlar
Tel.: +49 (0)5622 91760, info@hotel-domgarten.de

hotel-domgarten.de

 

 


 

 


4. Tag: Von Fritzlar auf dem X8 mit Abstecher auf dem ARS NATURA Rundweg (GuRu) nach Gudensberg

Thematische Schwerpunkte: GESCHICHTE UND GEGENWART; BLAUE BLUME

Laufzeit:  4 Std. ca. 12km

 

 

Empfohlene Übernachtung:
Hotel am Stadtpark, Gudensberg

 


Sie verlassen die Stadt Fritzlar auf dem X8 Richtung Felsberg. Durch die wunderschönen Ederauen gehen Sie bis nach Cappel und weiter zum Waldrand am Obersten Holz. Dort gibt es die Möglichkeit auf dem ARS NATURA-Rundweg nach Gudensberg abzubiegen und die Kunstwerke zum Thema „Blaue Blume“ zu betrachten. Denn eine Sage erzählt, dass die geheimnisvolle Blume einst von einem Hirtenjungen auf dem Odenberg gefunden wurde. Mehrere Sagen ranken sich um die Basaltkuppen, die die Gudensberger Region prägen, liegt doch die Stadt auch an der Deutschen Märchenstraße und nur wenige Autominuten weit entfernt vom Geburtshaus der  Märchenerzählerin Dorothea Viehmann, wichtigste Quelle der Märchensammlung der Brüder Grimm. Auf dem Weg erwartet Sie eine weite Landschaft mit einem wunderbaren Rundumblick auf  Feld und Flur. Der weite Himmel mit seinem Wolkenspiel ist einfach fantastisch. Folgen Sie den ARS NATURA-Schildern, so kommen Sie am Jüdischen Friedhof, der imposanten Erhebung „Nacken“, später an einem Feuchtbiotop sowie dem Golfgelände vorbei. An der Straße vor Obervorschütz gibt es eine gute Einkehrmöglichkeit in der Alten Ziegelei. Sie biegen von der Straße ab in die Stadt Gudensberg. Diese hat natürlich einen Burgberg mit Ruine, über den auch der ARS NATURA-Weg führt, einen historischen Stadtkern, eine Märchenbühne, das Kulturhaus Synagoge mit zahlreichen Veranstaltungen, zudem einen Rundgang mit mehreren Bronzewerken der einheimischen Künstlerin Grudda sowie den GolfPark in Obervorschütz, in dem man sich zwanglos diesem Sport nähern kann.  In der Altstadt befinden sich mehrere Restaurants u.a. der Hessische Hof und gute Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel am Stadtpark. Wanderer und Radfahrer sind hier ausdrücklich herzlich willkommen.  

 

 

Hotel "Am Stadtpark" Gudensberg
Kasseler Straße 15, 34281 Gudensberg
Tel. +49 (0)5603 918400, info@hotel-gudensberg.de

hotel-gudensberg.de

 

 

 




5. Tag: Von Gudensberg nach Felsberg /Heiligenberg oder bis Heßlar

Thematische Schwerpunkte: BLAUE BLUME; ENERGIEGEWINNUNG

Laufzeit:  4 Std. ca. 12 km

 

 

Empfohlene Übernachtung:

Burghotel Heiligenberg oder Landgasthof Schwarz

 

 

Von der Innenstadt Gudensbergs schlagen Sie den Wanderweg nach Maden ein, dem Ort, in dessen Nähe – auf der Mader Heide -  1247  Heinrich I., Sohn von Sophie von Brabant, im Kindesalter zum Landgrafen von Hessen ausgerufen wurde. Im Ort erinnert eine Skulptur an das Ereignis. Der Weg dorthin führt an einem renaturierten idyllischen Bachlauf entlang. Hinter Maden tauchen Sie wieder ein in die Weite des Landes, nach scharfer Rechtswendung des Weges erreichen Sie die ruhige Landschaft der Ems-Aue, gelangen nach Obervorschütz und kommen hier wieder auf den Zubringer zum Obersten Holz am X8. Den Fernwanderweg gehen Sie nun links weiter nach Felsberg. Das Gebiet, ein Teil der Westhessischen Senke, konkreter die Fritzlarer Börde, bleibt flach, durch den stetig leichten Wind fast meeresnah wirkend.  Tatsächlich war die Region vor ca. 250 Mio. Jahren Teil des südlichen Ausläufers des Zechsteinmeeres. Durch Wiesen und Felder gelangen Sie nach Felsberg, der Drei-Burgen-Stadt im Edertal. Hier gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten, ganz in der Nähe liegt übrigens am Böddiger Berg der nördlichste Weinberg Hessens, vielleicht lässt sich eine Flasche des guten trockenen Weines erwerben. Wer in Felsberg verweilen möchte, sollte den 200m-Aufstieg zur Felsburg, deren Ursprünge an der Ederfurt auf das 11.Jh. zurück gehen, wagen und es sich anschließend in den Gensunger Stuben, Tel. 05662-2127 od.408579 gut gehen lassen.Von Felsberg geht der Weg weiter zur nächsten der drei Burgen auf dem Heiligenberg. Hier können Sie den Rundweg um den Berg noch erkunden – die erste, 2001 fertig gestellte, ARS NATURA-Teilstrecke! Oder Sie checken im Burghotel Heiligenberg mit seinem phantastischen Fernblick ein, genießen die Speisen des Restaurants und erkunden den Rundweg um den Heiligenberg am nächsten Tag.

Nur einen Kilometer bergab lädt in Heßlar aber auch der Landgasthof Schwarz zur  Stärkung in angenehmer familiärer Atmosphäre und Übernachtung ein.

 

 

Burghotel Heiligenberg
Heiligenberg 1, 34587 Felsberg
Tel. +49 (0)5662 831, info@burghotel-heiligenberg.de
www.burghotel-heiligenberg.de
Landgasthof Schwarz
Lindenstraße 16, 34587 Felsberg-Heßlar
Tel. +49 (0)5662 6130, info@landgasthof-schwarz.de
www.landgasthof-schwarz.de




 

 

 

6. Tag:  Vom Rundweg  am Heiligenberg oder von Heßlar nach Melsungen

Thematischer Schwerpunkt: BEGEGNUNG VON STADT UND LAND

Laufzeit: 2 Std. 6 km

 

 

Empfohlene Übernachtung:

Centrinum und Hessischer Hof in Melsungen

 

 

Dieser Tag ist nicht vom Wandern dominiert, ist doch die Strecke vom Heiligenberg bzw. von Heßlar nach Melsungen recht kurz. Von Heßlar geht es bergauf bis zum Waldrand der östlichen Seite des Berges, von dem man einen schönen Blick auf Melsungen und die umliegende Landschaft des Fuldatals hat. Der Weg führt hinab in die Bartenwetzerstadt. In der sehenswerten Altstadt können Sie im Centrinum, rein architektonisch bereits eine außergewöhnliche Verbindung zwischen historischem Fachwerk und moderner Eleganz, oder im Hessischen Hof, dem traditionsreichen gepflegten Hotel in ruhiger Lage in Fuldanähe, einchecken. Je nach Laune können Sie in der belebten Fachwerk-Altstadt bummeln gehen, auf der schönen Fulda Boot fahren oder im Waldschwimmbad entspannen.

Melsungen verdankt seine Entstehung der günstigen Verkehrslage an der Fulda und bedeutenden Handelsstraßen im frühen Mittelalter. Die steinerne Bartenwetzerbrücke, vor mehr als 400 Jahren erbaut, zählt zu den ältesten und wichtigsten Verkehrsverbindungen.

Die seinerzeit in den dichten Wäldern Holz schlagenden Bürger, die Bartenwetzer, schärften in dem weichen Sandstein der Brücke, eine der schönsten Hessens, ihre "Barten" (Äxte).  Sehenswert ist die Altstadt mit ihren Fachwerkbauten, Fachwerk-Rathaus und Schloss aus dem 16.Jahrhundert.

Das Waldschwimmbad mit Frei- und Hallenbad sowie das Sportzentrum liegen inmitten des Stadtwaldes hoch über der Stadt auf der rechten Fuldaseite. Dort führt auch der ARS NATURA-Weg weiter. Im Stadtpark stehen auf Melsunger Wunsch die Kunstwerke besonders dicht - gut für Spaziergänge.

 

 

Hotel und Restaurant Centrinum

Rosenstraße 1, 34212 Melsungen
Tel. +49 (0)5661 926060, mail@centrinum.de

centrinum.de

 

Hotel und Restaurant Hessischer Hof

Rotenburger Straße 22, 34212 Melsungen

Tel. +49 (0)5661 929930, info@hessischer-hof-melsungen.de

hessischer-hof-melsungen.de

 

 

 




7. Tag  Von Melsungen nach Spangenberg

Thematische Schwerpunkte: BEGEGNUNG VON STADT UND LAND; MENSCH, TIER, UMWELT

Laufzeit: ca. 4,5 Std. 10 km

 

 

Empfohlene Übernachtung:  Hotel Kloster Haydau, Landhotel Poststation Zum Alten Forstamt, Morschen

Transfer von Spangenberg möglich

 


Im Stadtwald von Melsungen geht es weiter Richtung Spangenberg. Zunächst führt der Weg bergauf zur Erhebung „Weltkugel“, gut zu erkennen am Kunstwerk „Magnetfeld“, einer zweidimensionalen Abbildung der Weltkugel, dann geradlinig weiter auf dem Höhenweg X8, der dort oben im Wald den X3 kreuzt. Vor Spangenberg führt der Waldweg, nun X8 und X3 zugleich, recht steil bergab. Bei Austritt aus dem Wald hat man einen herrlichen Blick auf das Schloss, den Stadtteil Elbersdorf, die Stadt und die umliegenden Berge. Nach Durchquerung von Elbersdorf  verläuft der Weg am Schlossberg entlang. Dort liegt auch der ARS-NATURA-Platz mit dem „X-Terminal“ – da Spangenberg Kreuzungspunkt der ARS NATURA-Wege ist. Auf den Bänken des Platzes kann man ein wenig verweilen und die Aussicht genießen. Das Stadtcafé mit sehr angenehmer Atmosphäre, eine Eisdiele und eine Pizzeria sowie der Ratskeller sind zur Stärkung nicht weit. Die kleine, sich an den Bromsberg schmiegende, Stadt ist geprägt von eindrucksvoller Fachwerkarchitektur rund um den Marktplatz und in den umliegenden Gassen. Weithin sichtbar dominiert das auf einem hohen Kalksteinkegel erbaute Jagdschloss das Stadtbild. 1235 zur Kontrolle der Handelsstraße "Die Langen Hessen" von den Rittern von Treffurt errichtet, konnten sich unter dem Schutz der Burg auch die Stadt und das Amt Spangenberg entwickeln. Nach 1350 waren die hessischen Landgrafen oft auf der Burg, ließen sie zum Schloss ausbauen und nutzten sie wegen der wald- und wildreichen Umgebung gern als Jagdschloss. Leider hat sich für das ausgezeichnete Schlosshotel noch kein neuer Pächter gefunden und auch das Hotel am Marktplatz wurde geschlossen, so dass, will man in Spangenberg bleiben, nach Ferienwohnungen, auch in den benachbarten Dörfern, zur Unterkunft Ausschau gehalten werden muss.  Ein Transfer nach Morschen eröffnet aber auch die Möglichkeit der Übernachtung im Hotel: im neu eröffneten Hotel Kloster Haydau trifft zeitgenössische Moderne auf  das mittelalterliche Flair der Klosteranlage.  Ein sehr modernes Ambiente und ein hervorragend geführtes Haus lädt zum Verweilen und zum Verwöhnen ein.  

Das Landhotel Poststation Zum Alten Forstamt  gegenüber dem Kloster bietet Zimmer mit jeweils ganz individuellem Ambiente sowie ein exquisites Restaurant. Der Transfer von Spangenberg ist zu beiden Hotels möglich.                                                                                             

 

 

Hotel Kloster Haydau,
In der Haydau 2, 34326 Morschen
Tel. +49 (0)5664 939100, info@hotel-kloster-haydau.de
www.hotel-kloster-haydau.de

 

Landhotel Poststation Zum Alten Forstamt,
Nürnberger Landstraße 13, 34326 Altmorschen
Tel. +49 (0)5664 93930, info@poststation-raabe.de

poststation-raabe.de


Verlängerung:

Zwei weitere Tage künstlerischer Inspiration und besinnlichen Wanderns

 


Optional 8. und 9. Tag  - die Spangenberger Runde

Thematische Schwerpunkte: MENSCH, TIER, UMWELT; WEITBLICK

Laufzeit: 8- 9 Std. 24 km

 

Empfohlene Übernachtung: Ferienwohnungen oder Gästezimmer in den Dörfern von Spangenberg bitte abfragen bei der MIT Spangenberg, Tel. 05663-509040 oder eine weitere Nacht im Landhotel Poststation Zum Alten Forstamt (siehe oben)

 

Ferienwohnung in Spangenberg-Pfieffe:
Frau Sylke Gauder
Heisterstr. 2a, 34286 Spangenberg-Pfieffe
Tel. +49 (0)5663 938 548, info@fewogauder.de

 

Einkehrmöglichkeiten:

Wandergruppen die auf der Runde Spangenberg unterwegs sind und in Pfieffe einkehren möchten, können sich vorher telefonisch bei Herrn Jakob anmelden. Das Schützenhaus Pfieffetal e.V. steht für eine Vesper zur Verfügung. Leckeren Landkuchen, Ahle Wurst mit frischen Brot und ein herzhaftes Bier können vorher bei Herrn Jakob bestellt werden. Das Schützenhaus ist 100 m vom ARS NATURA entfernt und ist ausgeschildert.
Tel.: 05663–500184, Herr Timo Jakob.
 
Wandergruppen können sich auch bei dem Ehepaar Schilder in Spangenberg/Herlefeld für eine Vesper auf dem Bauernhof anmelden. Kaffee und Kuchen, hervorragende Schlachteplatte - Tel.: 05663-7283

 

 

Wenn Sie sich entscheiden sollten auch noch einen 8. und 9. Tag am ARS NATURA-Kunstwanderweg in Spangenberg zu verbringen, so empfiehlt es sich tatsächlich kurzzeitig eine Ferienwohnung oder ein Gästezimmer anzumieten. Obwohl sich die  Kernstadt zurzeit in gewissem Schlummer befindet, so hat Spangenberg doch besondere Potentiale: Eine Flächenausdehnung, die mit fast 98 Quadratkilometern in etwa der Kassels entspricht, Fachwerkdörfer, die ihren bäuerlichen Charme bewahrt haben, weitläufig umgeben von Natur, „ahle Wurscht“ und andere schmackhafte Produkte der Region, die auf manchen Höfen angeboten werden, waldreiche Mittelgebirgslandschaft mit zahlreichen Bächen und Flüsschen. Da sich die Fernwanderwege X8 und X3 in der Gemarkung Spangenberg kreuzen, wurde hier ein ARS NATURA-Rundweg eingerichtet, genannt „Die Runde“.

Am besten sollte die Wanderung mit einem Transfer zur Metzebacher Höhe beginnen. Für passionierte Wanderer dürfte aber auch der Anstieg auf dem X3 von Spangenberg zur Katzenstirn und ein nächster zum Dreiherrenstein nicht zu beschwerlich sein. Mit fantastischem Blick auf den Alheimer, die höchste Erhebung des Stölzinger Gebirges, führt der Weg weiter, die Straße nach Obergude überquerend, zur Metzebacher Höhe. Eine Wanderung durch drei Täler, jeweils wunderbare Ausblicke von den Höhen, erwartet Sie. Auf dem ausgedehnten Rundweg erreichen Sie zunächst Herlefeld im Landetal, der nächste Auf- und Abstieg führt nach Pfieffe, das am gleichnamigen Flüsschen liegt.  Das dritte Tal ist schließlich das Vocketal, in dem Vockerode-Dinkelberg liegt. Hier gibt es das originäre Dorfgasthaus Kördel mit selbst gemachten rustikalen Spezialitäten und besonderem Flair. Augrund der Länge der Runde ist es empfehlenswert wiederum einen Transfer zu Ihrer Unterkunft organisieren zu lassen.

 

Für den nächsten Tag können Sie sich überlegen, ob Sie ab Spangenberg oder ab Vockerode-Dinkelberg den Rest der Runde erkunden. Von Spangenberg aus wandern Sie nun zunächst auf dem X8 Richtung Hessisch Lichtenau-Reichenbach bis zu einem Platz im Wald, dem früheren gemeinsamen Sportplatz von Vockerode-Dinkelberg, heute mit den ARS NATURA-Werken „Zuneigung“ und „Back to the Bench“ bestückt. Auf der langen Bank mit ganz exklusivem Design lässt es sich herrlich ausruhen und träumen. Bevor Sie nach Vockerode-Dinkelberg hinunter gehen, sollten Sie sich unbedingt, rechterhand liegend, die Vockeröder Heide anschauen.  Sie ist eine der größten Wacholderheiden in Nordhessen, ein Hinweis auf die ehemalige Gemeindehute für Schafe und Ziegen - im Mittelalter sahen weite Teile der Mittelgebirgslagen so aus. Hier wachsen selten gewordene Pflanzen wie Arnika, Weiße Waldhyazinthe, Rippenfarn, rundblättriger Sonnentau, Quentel-Kreuzblümchen, Grüne und Graue Segge, Sumpfveilchen, Sumpfweidenröschen und Geflecktes Knabenkraut … Seltene Schmetterlingsarten wie Bläulinge oder auch Libellen- und Heuschreckenarten  gibt es hier zu entdecken. Und wenn Sie Glück haben, kreist ein roter Milan oder ein Bussard am Himmel.

Sie können nun den Berg hinunter nach Vockerode gehen um von dort einen Transfer zu Ihrer Unterkunft zu erhalten oder Ihre Wanderung von der Heide aus auf dem Weg in halber Hanglage zurück nach Spangenberg fortsetzen. Hier bieten sich fantastische Ausblicke selbst bis zum Hohen Meißner.

 

Haben Sie noch mehr Lust auf die ARS NATURA-Wege?

 

Dann wandern Sie am nächsten Tag noch weiter – auf dem X3 nach Rotenburg oder auf dem X8 nach Hessisch Lichtenau-Reichenbach oder weiter nach Waldkappel. Weitere mehrtägige Touren werden ausgearbeitet.

KONTAKT

ARS NATURA-Stiftung
Am Blaubach 5,
34286 Spangenberg
Telefon: 05663 1746


Ihre Anfragen zu Führungen und Begehungen des Kunstpfades sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.


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